Klára Berzeviczy
Von 1993 bis 1999 studierte ich Germanistik und Geschichte an der Philosophischen Fakultät der Kathoischen Péter-Pázmány-Universität, im Studienjahr 1995/96 erhielt ich die Möglichkeit zwei Semerster lang mit dem Präsidentenstipendium der Katholischen Universität Eichstätt studieren zu dürfen. Nach dem Abschluss meines Studiums an der Pázmány erhielt ich für vier Jahre ein Promotionsstipendium in Eichstätt, wo ich 2003 promoviert habe. Seit 2004 unterrichte ich an der PPKE und seit 2005 befasse ich mich in der Handschriftenabteilung der Széchényi-Nationalbibliothek mit den neuzeitlichen deutschen Handschriften. Die Studenten, die ich unterrichte, wissen, dass mich die Geschichte und die Kunstgeschichte besonders interessieren, sie müssen ja einiges deswegen erdulden. Ich hoffe aber, dass wir nicht nur Wissensinhalte weitergeben, sondern die Studenten auf die Werte sowohl der eigenen als auch der anderen Kultur und auf die Achtung der Würde der Menschen ein wenig aufmerksam machen können.
Wenn ich eine Atempause habe, lese ich gerne einen Roman, gehe ins Museum, oder höre Musik. Seitdem ich während meiner Eichstätter Jahre einmal ein Freilichtkonzert von etwa hundert Jagdhornbläsern anhören konnte, ist meine „große Liebe” die Jagdhornmusik. Im Sommer, wenn es möglich ist, gehe ich jeden Tag gerne etwa eine Stunde lang im freien Wasser schwimmen, da kann ich mich am besten entspannen. Sonst habe ich eine sehr kostspielige und deswegen leider seltene Passion, das Reisen. Es ist schön die Menschen, Kulturschätze, Landschaften und auch die Essgewohnheiten anderer Länder kennenzulernen. Einige interessante Gerichte koche ich auch gerne nach.