Über den Institutsvorstand

Zsuzsa Soproni

Ich bin eine ewige Studentin. Mit meinen Studien fing ich im Jahre 1993 an. Zuerst studierte ich Germanistik und Hungarologie an der Pädagogischen Fakultät der ELTE. Nach dem Abschluss meines ersten Studiums begann ich sofort, an der Budapester Wirtschaftshochschule internationale Kommunikation und Public Relations zu studieren und erhielt 2000 mein zweites Diplom. Zwischen 2001-2003 absolvierte ich das Aufbaustudium in Fach Germanistik an der PPKE und damit hatte ich schon drei Diplome in der Tasche. Neben meinen Studien unterrichtete ich jahrelang privat Deutsch, Wirtschaftsdeutsch und Englisch, und 2002-2003 arbeitete ich als Deutschlehrerin in Szent Angéla Grundschule und Gymnasium in Budapest.
2003 erhielt ich das Angebot, als Assistentin im Institut für Germanistik der PPKE arbeiten zu können. Seitdem versuche ich den Studenten die grammatischen Regel beizubringen und bin deswegen eine der „beliebtesten“ Lehrkräfte des Instituts.
Zwischen 2003 und 2006 besuchte ich die Doktorschule für Sprach- und Literaturwissenschaft, und war damit gleichzeitig Mitarbeiterin und Studentin unseres Instituts. Meine Dissertation Der epische Text als Schnittstelle von Vortexten. Intertextualität in Irmtraud Morgners Roman Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz und in Günter Grass’ Erzählung Das Treffen in Telgte verteidigte ich im Mai 2009.
Nach 16 Jahren Studium bin ich jetzt fertig, fix und fertig. Aber mein Neptunkode, den ich vor 6 Jahren als Doktorandin bekam, ist immer noch aktiv, bin ich also immer noch eine Studentin?

Wenn Sie nach dem Gelesenen den Endruck haben, ich sei eine Streberin, der Tag und Nacht nur Fachliteratur liest und Grammatikübungen zusammenstellt, dann irren Sie sich. Ich tratsche unheimlich gerne bei einer Tasse Kaffee, sehe mir einen guten Film an oder höre gerne Musik und wenn ich die Möglichkeit habe, dann gehe ich auch ins Konzert meiner Lieblingssänger. (Einer meiner Lieblingssänger aus Deutschland ist Xavier Naidoo. Man kann über seine künstlerische Laufbahn - mit Youtube-links - in der Kulturabteilung unserer Online-Zeitschrift lesen.)
Die Wochenenden sind mir heilig, dann ziehe ich meine Wanderschuhe an, gehe ich in die Berge, um „Schatzkästchen“ zu suchen und um mich nach den anstrengenden Wochentagen endlich zu erholen.