Über den Institutsvorstand

Imre Szigeti

Man geht heute gerne davon aus, dass ein Universitätsstudium in fünf Jahren soweit sein muss und noch bessser vielleicht schon in drei Jahren. Dabei sollten die Studis auch noch tüchtig und anspruchsvoll sein. Dafür muss ich gestehen: Ich selbst habe sieben Jahre studiert, von 1986 bis 1993. Und noch dazu ziemlich umtriebig. Das Studium habe ich an der damaligen PH Nyíregyháza im Fach Deutsch-Geschichte angefangen. Nach dem 3. Studienjahr habe ich an die Uni Debrecen ins 3. Studienjahr gewechselt: Dies hat zwar Geschichte gemacht allerdings mit der Konsequenz, dass ich Geschichte als Studienfach loswerden konnte. Dafür habe ich allgemeine Linguistik als Zweitfach aufgenommen. So habe ich dann schrittweise 1991 die PH Nyíregyháza beendet, dann 1992 Fach Germanistik und schließlich 1993 die allgemeine Linguistik. Nach Zwischenstationen an der PH Nyíregyháza als Dozent und an der Akademie der Wissenschaften als Doktorand (Sept. 1992 – April 1994) war ich ab 1994 drei Jahre lang DAAD-Stipendiat in Tübingen und habe dort 1998 die Doktorprüfungen gemacht.
Seit September 1997 bin ich an der Pázmány beschäftigt. Ich war zwischen 2000 und 2007 Institutsdirektor und zwischen 2003-2006 Prodekan. Seit 2007 versuche ich, das normale Dozentenleben wieder zu erlangen, wobei ich immer wieder merke, dass bestimmte Erfahrungen dabei nur hinderlich sein können.
Ich finde, Universitätsstudium muss Spaß machen, d.h. formal und inhaltlich so sein, dass die Studenten gerne studieren. Die Anstrengungen, die ich dabei mache, sind zum Glück noch nicht zu Ende.

Wenn es nicht gerade um Uniarbeit geht, dann bin ich sehr gerne mit meiner Familie am Plattensee, fummele an meinem Holzboot rum (und dazwischen tu ich auch mal segeln), baue Wildholzmöbel aus purer Lust, lese Märchen für den lokalen Rundfunk vor und helfe als Abgeordneter im Gemeinderat von Piliscsaba aus.