Fünf Ausflugziele für Globetrotter
Endlich ist der lange Winter vergangen. Jetzt kann man den Frühling wieder genießen, wozu das Essen des ersten Eises, der Spaziergang ohne Mantel und unermessliche Unruhe (mit Neigung zur Aktivität) gehören. Was können wir machen, wenn wir nicht nur den Sonneschein genießen wollen, sondern uns viel lieber im Freien ausruhen möchten? Dann sollten wir zuerst nach Wien fahren!
Vieles beweist, dass Wien in den letzten Jahren zu einer echten Naturhauptstadt geworden ist. Ein Fakt, das nicht unbemerkt bleiben kann, da genau die Hälfte der Stadt ein grünes Gebiet bildet. 280 kaiserliche Parks und Gärten (Schönbrunn, Belvedere, Augarten) bereichern das Stadtbild, aber ein(e) hektische(r) StadtbewohnerIn kann sich auch in einem von mehreren innenstädtischen Parks erholen (Stadtpark, Burggarten), wo man z.B. 400 Rosenarten kennen lernen kann. Wien denkt auch an die AbenteurerInnen, deswegen wird ihnen ein Ausflugsprogramm „Rundumadum” mit 24 schönen erlebnisvollen Orten durch den Grüngürtel angeboten. Es wäre eine 120 km lange Fahrt, aber die Entdeckungsreise wird durch Besuche in stimmungsvollen Lokalen „erleichtert.“
Könnte ein Ort noch grüner sein? Natürlich, ja! Denn Berlin ist heute nicht nur eine lebendige Metropole, sondern auch die grünste Stadt Deutschlands, die eine große Auswahl von wunderbaren Parks und Gärten präsentiert. Dazu gehört Charlottenburg, das den Titel der Welterbestätte der UNSECO 1990 wegen ihrer einzigartigen Gartenkomposition erlangte. Dank der Offenheit Berlins kann man auch internationale Gartenkunst „die Gärten der Welt” in Berlin-Marzahn genießen, wo man Gärten aus China, Japan, Korea usw. bewundern kann.
Auf der dritten Stufe des Podests könnte meiner Meinung nach Zürich stehen, da Wien 2009 den Titel „Die lebenswerteste Stadt” eben von ihm gewonnen hat. Das Interesse dieser Stadt für die Naturschätze reicht in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück, denn damals entstanden Dank des wachsenden Wohlstandes viele Villengärten und Parkanlagen. Herausragende Beispiele dafür sind die Gärten der Villa Patumbah und Bleuler oder die wunderbaren Parklandschaften im Rieter-und Belvoirpark.
Wenn man eher ein energisches Temperament hat und weder einen romantischen noch einen nostalgischen schönen langen Spaziergang machen möchte, sondern eher dazu neigt Herausforderungen, Ausflugsziele in der Natur zu suchen, wird in diesem Land auch nicht enttäuscht. Für diese Ansprüche werden coole Ausflugmöglichkeiten in die Wallis-Region angeboten, wo man nicht nur das Tal der Täler kennen lernen, sondern auch große Touren in den Altschwald machen kann, der zu den schönsten Bergwäldern der Schweiz gehört.
Für die AbenteurerInnen könnte Liechtenstein ein erstaunliches Paradies sein, da die Wanderwege über 400km gut ausgebaut sind, deswegen ist es jedem möglich, durch abwechslungsreiche Gebirgsrouten oder Talwege die Landschaft am Rheinufer entlang zu entdecken. Wenn wir zwischendurch ermüden, dann können wir in einer typischen Alp- oder Berghütte übernachten. Wer sehr früh aufstehen mag, kann natürlich den Morgen mit dem Genießen des Sonnenaufgangs beginnen.
Ich wünsche euch allen, die Ausflugziele so früh wie möglich, entdecken zu können, aber bis dahin solltet ihr auch die Schönheiten unseres Heimatlandes besichtigen.
Ágnes Takács
Weitere Infos:
Österreich/Wien:
http://www.wien.info/hu/sightseeing/green-vienna
http://www.natuerlichwien.at/rundumadum/dergruenguertel/
Deutschland/Berlin:
http://www.berlins-gruene-seiten.de/
Schweiz/Zürich/Wallis:
http://www.stadt-zuerich.ch/ted/de/index/gsz/natur-_und_erlebnisraeume/park-_und_gruenanlagen.html
http://www.ausflugsziele.ch/sommer/region_wallis.asp?catid=107
Liechtenstein:
http://www.liechtenstein.li/eliechtenstein_main_sites/
portal_fuerstentum_liechtenstein/fl-tou-tourismus.htm